Industriekulturroute „Ab durch die Mitte“

Die Schönheit innovativer Technologien vom Mittelalter bis in die Neuzeit ist das Thema dieser Route, die Sie in 11 Tagen zu 9 UNESCO-Welterbestätten führt. 

Fahrräder können Sie vor Ort mieten, bitte fragen Sie dazu beim örtlichen Tourist Office nach Adressen. Wenn Sie Ihr eigenes Fahrrad nutzen möchten, können Sie es auf allen Verbindungen innerhalb der Route im Zug mitnehmen. Bitte beachten Sie in diesem Fall, bei der Anreise mit dem ICE oder IC frühzeitig Fahrradstellplätze zu reservieren.

Ihre genauen Zugverbindungen finden Sie unter www.bahn.de

Empfohlene Reisedauer: 11 Tage


Empfohlene Transportmittel: Zug, Schiff, Seilbahn, öffentliche Verkehrsmittel


Besuchte UNESCO-Welterbestätten: 9

Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří (2 Übernachtungen)

Tag 1 und 2: Reise in die Silberstadt Freiberg, Teil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Besuch des Silberbergwerks und des Stadt- und Bergbaumuseums sowie des Dom St. Marien mit vier Silbermann-Orgeln.

Tipp: Im Sommer finden im Dom wöchentliche Abendmusiken auf den Silbermann-Orgeln statt.

Welterbe im Harz (3 Übernachtungen)

Tag 3: Weiterreise nach Goslar im Harz, dort Rundfahrt mit dem Welterbeshuttle zu den UNESCO-Welterbestätten Altstadt Goslar und Bergbau Rammelsberg,
Tag 4: mit dem Bus nach Clausthal-Zellerfeld und Wanderung zum Oberharzer Wasserregal.
Tag 5: Ausflug nach Quedlinburg – Besuch der Stiftskirche St. Servatius mit ihrem imposanten Domschatz, der Wipertikirche sowie des Marienklosters auf dem Münzberg; anschließend Spaziergang durch die Altstadt und die historischen Gartenträume der Stadt.

Tipp: Von Quedlinburg sind Sie mit dem kostenlosen Urlaubsticket HATIX in der gesamten Region per Bus und Straßenbahn besonders klimafreundlich unterwegs. Bleiben Sie etwas länger und entdecken Sie die Wanderregion Harz mit dem sagenumwobenen Hexentanzplatz bei Thale oder fahren Sie in die Fachwerkstadt Wernigerode und von dort mit der Brockenbahn auf höchsten Berg des Harzes.

Quedlinburger Finkenherd © fotoweberei Luca Weber

Hildesheim (2 Übernachtungen)

Tag 6: Weiterfahrt nach Hildesheim. Stadtbummel und Shopping in der offiziellen „Fairtrade-Town“ mit zahlreichen Bioläden, Zero-Waste-Geschäften und Secondhandshops. Besuch des Doms und der Benediktinerabteikirche St. Michaelis mit historischen Kunstschätzen aus der Blüte des Heiligen Römischen Reichs
Tag 7: Ausflug nach Höxter. Besuch des ehemaligen Benediktinerklosters Corvey. Das karolingische Westwerk bildet den weithin sichtbaren Kern des im 9. Jahrhundert gegründeten Klosters. Neben dem Kreuzgang, dem Kaisersaal und der Fürstlichen Bibliothek warten Dauerausstellungen und Kulturveranstaltungen auf die Besucher.
Tag 8: Weiterreise über Alfeld zum Fagus-Werk und Weiterreise nach Kassel

Kassel (1 Übernachtung)

Tag 9: Stadtbummel und Ausflug zum barocken Bergpark Wilhelmshöhe. Europas größter Bergpark ist im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt, mittendrin Schloss Wilhelmshöhe. Besonderes Highlight sind die Wasserspiele, die seit 1730 bis heute ohne elektrische Pumpen betrieben werden.

Tipp: Bleiben Sie einen Tag länger und besuchen Sie die Grimmwelt, eine moderne multimediale Ausstellung zu den märchenhaften Brüdern Grimm. Anschließend Ausflug zum „Dornröschenschloss“ Sababurg bei Hofgeismar.

Essen (1 Übernachtung)

Tag 10: Weiterreise nach Essen und Besuch der Zeche Zollverein (mit der Kulturlinie 107 ab Hbf.), anschließend auf dem Essener Denkmalpfad zu Fuß die Innenstadt der Grünen Hauptstadt Europas 2017 entdecken.

Tag 11: Ausflug zur Völklinger Hütte