Dom und Michaeliskirche in Hildesheim

St. Michaelis und der Dom St. Mariä Himmelfahrt zu Hildesheim sind zwei herausragende Beispiele frühromanischer Baukunst. Die beiden Kirchen stehen durch ihre Ausstattungsstücke für die Blüte religiöser Kunst im Heiligen Römischen Reich, legen Zeugnis von der Schaffenskraft des Bischofs Bernward ab und beeindrucken mit weltbekannten historischen Kunstschätzen.

Der erste Dombau an der Stelle des Hildesheimer Doms St. Mariä Himmelfahrt entstand bereits im 9. Jahrhundert. Die dreischiffige Basilika des Mariendoms gehört damit zu den ältesten Bischofskirchen Deutschlands und Europas.

Neben der herausragenden Architektur sind es vor allem die Kunstschätze, die Sie gesehen haben sollten, etwa die Bernwardtür mit plastischen Darstellungen aus der Heilsgeschichte oder die Christussäule, auf der die Wundertaten Christi gezeigt werden. Beide stammen aus dem 11. Jahrhundert, der Zeit des Bischofs Bernward und sind ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes. An den Außenmauern rankt der legendäre 1000-jährige Rosenstock empor – das Wahrzeichen der Stadt Hildesheim. Das Dommuseum gehört zum historischen Baukomplex des Hildesheimer Doms. Es beherbergt den zum UNESCO-Welterbe gehörenden Domschatz und vermittelt einen faszinierenden Einblick in die Kunst des Mittelalters.

Die St. Michaeliskirche, ebenfalls eine Stiftung Bischof Bernwards, wurde 1022 geweiht. Sie gilt vielen als die schönste frühromanische Kirche Deutschlands und als Schlüsselwerk mittelalterlicher Bau- und Handwerkskunst.

Die Basilika, ein verschachtelter Bau mit vielen Rund- und Ecktürmen, von den Hildesheimern schlicht „Himmelsburg“ genannt, thront über der historischen Altstadt und ist nicht zuletzt für ihre Holzdecke aus dem 13. Jahrhundert berühmt.

Hier, im Mittelschiff des Langhauses, haben unbekannte Meister auf 1.300 Eichenbohlen den Stammbaum Christi gemalt, ein nördlich der Alpen einzigartiges Kunstwerk und herausragendes Zeugnis romanischer Kirchenmalerei.

St. Michaelis und Dom

UNESCO-Welterbestätte seit 1985

Aus den Anerkennungskriterien

  • Herausragendes Beispiel frühromanischer Architektur.

  • Die beiden Gebäude und die zu ihnen gehördenen Kunstschätze vermitteln einen umfassenden Zugang zum Verständnis der Einrichtung
    romanischer Kirchen im christlichen Abendland.

Information und Kontakt

Besucherzentrum Welterbe Hildesheim & tourist-information
Rathausstraße 20 (Tempelhaus)
31134 Hildesheim

Tel. +49 5121 17980

Dom-Information
c/o Dommuseum Hildesheim
Domhof 18-21
31134 Hildesheim

Telefon +49 5121 307771

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