
Bayernroute – Historische Einflüsse auf eine besondere Lebensart und ein vielfältiges Welterbe“
Eine Rundreise zu den südlichen Welterbestätten in Bayern
Entdecken Sie Bayern einmal aus einer besonderen Perspektive: Auf dieser Reise begegnen Ihnen Zeugnisse aus Römerzeit, Mittelalter und Barock, die bis heute das Leben und die Landschaft prägen. Von den Spuren des Römischen Reiches bis zu prachtvollen Residenzen und historischen Städten verbindet die Route Kulturgeschichte mit besonderen Landschaftserlebnissen. Eine Reise durch Jahrhunderte voller Geschichte, die zeigt, wie vielfältig Bayerns Welterbe ist.
Fahrräder können Sie vor Ort mieten, bitte fragen Sie dazu beim örtlichen Tourist Office nach Adressen. Wenn Sie Ihr eigenes Fahrrad nutzen möchten, können Sie es auf allen Verbindungen innerhalb der Route im Zug mitnehmen. Bitte beachten Sie in diesem Fall, bei der Anreise mit dem ICE oder IC frühzeitig Fahrradstellplätze zu reservieren.
Ihre genauen Zugverbindungen finden Sie unter www.bahn.de
Empfohlene Reisedauer: 6 Tage
Empfohlene Transportmittel: Zug, Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel
Besuchte UNESCO-Welterbestätten: 6
Raetischer Limes – Aalen (1 Übernachtung)
Tag 1: Anreise nach Aalen und erste Entdeckungen entlang des UNESCO-Welterbes Obergermanisch-Raetischer Limes. Im Limesmuseum und rund um das ehemalige römische Reiterkastell wird die Geschichte des römischen Grenzsystems anschaulich erlebbar. Anschließend lohnt sich eine Erkundung der Limes-Straße, bevor die Reise am nächsten Tag weiter nach Ulm führt.
Tag 2: Weiterreise nach Ulm.


Ulm (2 Übernachtungen)
Tag 2: Mit dem (Leih)Fahrrad geht es auf dem rund 75 Kilometer langen EiszeitTäler-Radweg durch die abwechslungsreichen Landschaften des Ach- und Lonetals. Entlang der Strecke liegen die sechs UNESCO-Welterbe-Eiszeithöhlen, die spannende Einblicke in die Welt der Eiszeit und die frühesten Zeugnisse menschlicher Kunst bieten. Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, E-Bike-Ladestationen und fahrradfreundliche Unterkünfte machen die Tour besonders angenehm. Die Anreise kann mit dem Zug nach Schelklingen erfolgen (ca. 20 Min.); die Rückfahrt ist ab Niederstotzingen bis Ulm möglich (ca. 0,5 h), Fahrräder können mitgenommen werden.
Tipp: Wer die Eiszeithöhlen und ihre faszinierenden archäologischen Zeugnisse intensiver entdecken möchte, kann die Strecke entspannt auf zwei Etappen aufteilen. So bleibt mehr Zeit für die einzelnen Fundstätten, die Landschaft und die besonderen Einblicke in die Eiszeitkunst. Beide Etappen lassen sich auch als separate Tagesausflüge von Ulm aus unternehmen.

Augsburg (2 Übernachtungen)
Tag 3: Weiterfahrt nach Augsburg. Bei einer spannenden „Lauschtour“ (auf Deutsch und Englisch) lässt sich die historische Innenstadt auf eigene Faust erkunden. Dabei erfahren Sie mehr über die bedeutendsten Stationen und Besonderheiten des Augsburger Wassermanagement-Systems, das die Stadt über Jahrhunderte geprägt hat.
Tag 4: Ausflug nach Steingaden und Wanderung zur berühmten Wallfahrtskirche „Die Wies“. Von Steingaden führt der familienfreundliche Brettleweg durch die idyllische Landschaft bis zum UNESCO-Welterbe. Der rund 10 km lange Rundweg verbindet Naturerlebnis, Bewegung und die einzigartige Rokoko-Kunst der Wieskirche.


Regensburg (2 Übernachtungen)
Tag 5 + 6: Weiterfahrt nach Regensburg und Entdeckung der historischen Altstadt mit Stadtamhof und dem mittelalterlichen Stadtbild sowie der rund 100 denkmalgeschützten Gebäuden. Auf den Spuren der Römer führen die Wege zu den eindrucksvollen Resten des ehemaligen Legionslagers mit der Porta Praetoria sowie zu den römischen Ausgrabungen unter der romanischen Niedermünsterkirche. Beide Orte liegen mitten in der Altstadt und sind Teil des UNESCO-Welterbes Donaulimes. So verbindet Regensburg auf besondere Weise mehr als 2.000 Jahre Stadtgeschichte mit lebendigem Stadtleben an der Donau.