Wer an heißen Sommertagen nach außergewöhnlichen Ausflugszielen sucht, findet im UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ die wohl coolsten Orte der Region. In den Höhlen, in denen vor rund 40.000 Jahren die ältesten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit entstanden, erwartet Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Sommerprogramm.

Die faszinierende Hallenhöhle Hohle Fels in Schelklingen kann bei unterschiedlichen Themenführungen auf ganz besondere Art erlebt werden: „Klang der Vorzeit“ verbindet Musik und Geschichte zu einem ganz besonderen Höhlenerlebnis. Die Führung „Ursprüngliches“ lädt mit meditativem Nachspüren dazu ein, die einzigartige Atmosphäre der Höhle bewusst wahrzunehmen. Abenteuerlustige nehmen an einer Fackelführung teil und erleben die Höhle wie unsere Vorfahren vor 40.000 Jahren.

Geschichten und Mythen stehen im Mittelpunkt eines Erzählabends für Erwachsene und eines Erzählnachmittags für Kinder in der Hohlenstein Stadel-Höhle im Lonetal. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich auf der Rundwanderung „Tod im Tal des Löwenmenschen“ auf eine spannende Spurensuche in einer der bedeutendsten Landschaften der Menschheitsgeschichte zu begeben.

Auch das Museum für Urgeschichte und Eiszeitkunst Blaubeuren (URMU) bietet in den Sommerferien besondere Erlebnisse: In der Steinzeitwerkstatt werden alte Techniken und Lebensweisen für die ganze Familie praktisch erfahrbar. Ergänzt wird das Programm durch Führungen und einem Vortrag von Martin Porr zu neuen Perspektiven auf die Kunst der Altsteinzeit durch indigenes Wissen und indigene Welterfahrungen.

Eine Coolcation der besonderen Art: angenehm kühl, überraschend vielfältig und voller faszinierender Einblicke in die Anfänge menschlicher Kultur.

Weitere Informationen und Termine unter www.weltkultursprung.de